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Immobilienkauf in Dänemark

Die Praxis des Eigentumserwerbs in Dänemark

In Dänemark wird der Verkäufer für gewöhnlich von einem Immobilienmakler vertreten. Die Gebühren für die Vertretung liegen üblicherweise zwischen 3% und 4% des Kaufpreises, zusätzlich Kosten für Werbung und Dokumentation.

Käufer können von einem Immobilienmakler oder von einem Rechtsanwalt vertreten werden und sind für die Gebühren verantwortlich. Ein Immobilienmakler kann nicht für beide Parteien arbeiten und es muss in einem schriftlichen Vertrag festgehalten werden welche Partei er vertritt. Immobilien werden exklusiv eingetragen.

In Dänemark kann eine mündliche Vereinbarung gültig sein, aber ein Vertrag für den Verkauf von Grundbesitz zwischen einem Käufer und einem Verkäufer muss in schriftlicher Form (koebsaftale) vorliegen. Dieser muss alle Informationen aus dem Kaufvertrag und der Eigentumsurkunde enthalten. Falls das Grundstück nicht registriert ist, ist ein Zeuge erforderlich. Der Vertrag muss nicht zwangsläufig notariell beglaubigt werden.

Alle Grundbesitzübereignungen müssen im dänischen Grundbuch beurkundet werden, welches elektronisch für die Öffentlichkeit einsehbar ist. Beim Abschluss einer Kauftransaktion mit der Registrirung der Urkunde (skoede), ist für den Käufer eine Steuer in Höhe von 1.440 Dänischen Kronen fällig. Zudem muss eine Registrierungsgebühr in Höhe von 0,6% des Kaufpreises, oder der offiziellen Schätzung, welche in der Regel höher liegt, entrichtet werden.

In Dänemark besteht die Möglichkeit eine Hypothek aufzunehmen.